Heimat Immobilien Blog | 26.02.2026 | Lesedauer 6 min.

Wie viel kostet ein Immobilienmakler?

Der Verkauf oder Kauf einer Immobilie ist eine wirtschaftlich bedeutende Entscheidung, bei der Transparenz über entstehende Provisionen essenziell ist. Üblicherweise bewegt sich die Provision beim Kauf oder Verkauf einer Wohnimmobilie in einer Spanne von rund 6 % bis etwas über 7 % des vereinbarten Kaufpreises inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer, abhängig vom Bundesland sowie von der konkreten Vereinbarung zwischen den Parteien.

1. Einstieg in den Themenbereich

Die wichtigsten Fakten

  • Die Maklerprovision beträgt meist 5 % bis 7 % des Kaufpreises.
  • Beim Immobilienkauf tragen Käufer und Verkäufer die Kosten häufig je zur Hälfte.
  • Die genaue Höhe ist regional unterschiedlich und vertraglich geregelt.
  • Die Provision deckt Bewertung, Vermarktung, Prüfung und Vertragsbegleitung ab.

2. Prozentual vom notariell

Die Maklerkosten im Überblick

 

Die Maklerprovision wird in der Regel prozentual vom notariell beurkundeten Verkaufspreis berechnet und stellt die zentrale Vergütung für die erfolgreiche Vermittlung dar. Ein Immobilienmakler kostet in Deutschland meist zwischen 6 % und 7 % des Kaufpreises, die Provision wird je nach Region hälftig von Käufer und Verkäufer getragen. Die genaue Höhe und Aufteilung sind verhandelbar und gesetzlich geregelt.

Seit Dezember 2020 gilt beim Erwerb von Wohnimmobilien bundesweit das Bestellerprinzip, wodurch sich Verkäufer und Käufer in vielen Bundesländern die Courtage zu gleichen Teilen teilen. Wenn Sie einen Makler beauftragen, werden sämtliche finanziellen Rahmenbedingungen vorab vertraglich fixiert, sodass für beide Seiten Planungssicherheit besteht. Die tatsächliche Provisionshöhe hängt dabei von der Region, dem konkreten Objektwert sowie dem jeweiligen Maklerbüro ab.

Seit Dezember 2020 gilt beim Erwerb von Wohnimmobilien bundesweit das Bestellerprinzip, wodurch sich Verkäufer und Käufer in vielen Bundesländern die Courtage zu gleichen Teilen teilen. Wenn Sie einen Makler beauftragen, werden sämtliche finanziellen Rahmenbedingungen vorab vertraglich fixiert, sodass für beide Seiten Planungssicherheit besteht. Die tatsächliche Provisionshöhe hängt dabei von der Region, dem konkreten Objektwert sowie dem jeweiligen Maklerbüro ab.

Hinweis

Ein sorgfältig aufgesetzter Maklervertrag, wie es bei Heimat Immobilien gang und gäbe ist, regelt alle anfallenden Kosten transparent im Voraus und schafft eine klare rechtliche Grundlage.

3. Grundlage

Die Leistungen, die in der Provision enthalten sind

Die Maklergebühren umfassen weit mehr als die reine Vermittlung zwischen Verkäufer und Käufer. Grundlage jeder erfolgreichen Transaktion ist eine marktgerechte Wertermittlung, die auf fundierter Analyse, regionaler Marktkenntnis und langjähriger Erfahrung basiert. Dadurch wird ein realistisch erzielbarer Angebotspreis definiert, der sowohl Nachfrage generiert als auch wirtschaftliche Interessen wahrt.

Ein weiterer Bestandteil ist die Erstellung hochwertiger Exposés inklusive professioneller Fotos, die Ihre Immobilie visuell und inhaltlich überzeugend präsentieren. Ergänzend erfolgt die gezielte Bewerbung auf relevanten Portalen, über Social Media sowie innerhalb bestehender Netzwerke, um eine maximale Reichweite bei qualifizierten Interessenten zu erzielen.

Darüber hinaus übernimmt der Makler die Organisation und Durchführung von Einzelbesichtigungen, koordiniert Termine effizient und sorgt für eine strukturierte Kommunikation. Die Auswahl geeigneter Interessenten erfolgt unter Berücksichtigung klarer Kriterien, einschließlich eines sorgfältigen Bonitätschecks, um finanzielle Risiken frühzeitig zu minimieren.

Wenn Sie einen Immobilienmakler wie Heimat Immobilien beauftragen, profitieren Sie von professioneller Verhandlungsführung zwischen Eigentümer und Kaufinteressenten sowie von kompetenter Unterstützung bei der Abstimmung des Kaufvertrags und der Vorbereitung des Notartermins. Sämtliche Leistungen sind darauf ausgerichtet, den Verkaufsprozess rechtssicher, effizient und wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.

Info

Mehr zum Thema “Aufgaben eines Immobilienmaklers” erhalten Sie in unserem Beitrag!
Ehepaar sitzt sich gegenüber

4. Faire Aufteilung

So verteilen sich die Maklerkosten auf Verkäufer und Käufer

Beim Immobilienkauf teilen sich Käufer und Verkäufer in vielen Bundesländern die Provision, da der Gesetzgeber eine faire Aufteilung verbindlich vorgibt. In Hessen und Berlin wird die Courtage häufig hälftig getragen, wodurch beide Parteien gleichermaßen an den Vermittlungskosten beteiligt sind. Die konkrete Regelung muss stets eindeutig im Vertrag festgehalten werden, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Wenn Sie sich also fragen, wer die Maklergebühren beim Hausverkauf zahlt, hängt die Antwort von der Art des Objekts und der vertraglichen Vereinbarung ab.

Bei klassischen Verkaufsobjekten übernimmt der Verkäufer in der Praxis häufig den größeren Teil, insbesondere wenn er den Makler initiiert beauftragt hat. Beim Kauf von Wohnimmobilien ist jedoch eine paritätische Teilung gesetzlich vorgesehen, sofern der Makler für beide Seiten tätig wird.

Bei Mietobjekten gilt weiterhin das Bestellerprinzip, sodass die Partei zahlt, die den Makler beauftragt. Eine transparente Kostenstruktur schafft für beide Seiten Klarheit und reduziert spätere Konflikte. Lassen Sie sich daher vor Vertragsabschluss umfassend über Zuständigkeiten und Zahlungsmodalitäten aufklären. Das Team von Heimat Immobilien steht Ihnen gerne zur Seite!

4. Praxis Beispiel

Beispielrechnung

Verkauft ein Eigentümer in Berlin eine Wohnung für 500.000 Euro und wird eine Provision von 6 % vereinbart, tragen Käufer und Verkäufer jeweils drei Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Kosten werden im Maklervertrag klar geregelt und erst mit erfolgreichem Abschluss des notariellen Kaufvertrags fällig.

Frau weint

6. Je nach Bundesland

Regionale Unterschiede

Provisionssätze unterscheiden sich je nach Bundesland deutlich, da Angebot, Nachfrage und historische Marktstrukturen regional variieren. In Bayern sind häufig höhere Courtagen üblich als in Norddeutschland, was unter anderem auf ein starkes Preisniveau und eine hohe Nachfrage in wirtschaftlich attraktiven Regionen zurückzuführen ist. Großstädte wie Frankfurt oder München weisen andere Marktmechanismen auf als ländliche Gebiete, wodurch sich auch Vergütungsmodelle unterschiedlich entwickeln.

Lokale Marktkenntnisse haben großen Einfluss auf Verkaufsdauer und Preis, da Mikrostandorte, Infrastrukturprojekte und regionale Bautätigkeit entscheidend sind. In Hanau und Umgebung gelten meist moderate Provisionsregelungen, die sich an der regionalen Wettbewerbssituation orientieren. Wir als ortsansässiger Makler kennen die rechtlichen Feinheiten der Region und berücksichtigen landesspezifische Vorgaben bei der Vertragsgestaltung.

7. Fragen und Anworten

FAQ

Wer zahlt den Makler?
Beim Kauf einer Wohnimmobilie teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel zu gleichen Teilen, sofern der Makler für beide Seiten tätig ist. Bei Mietobjekten zahlt grundsätzlich derjenige, der den Makler beauftragt.
Wie hoch sind die Maklergebühren?
Die Maklergebühren liegen in Deutschland meist zwischen 5 und 7 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer, abhängig von Bundesland und Vereinbarung.
Wie viel darf ein Immobilienmakler verlangen?
Vorgaben entsprechen und vertraglich klar geregelt sein. In der Praxis orientieren sich die Sätze an den regional üblichen Marktprovisionen.

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